Basketball

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Am Wochenende ging es in der Sporthalle nochmal heiß her. Die zweiten Damen konnten sich durch den Sieg gegen Weiterstadt den Klassenverbleib in der Landesliga sichern. Ein Tag später empfingen die ersten Damen die Mannschaft der HTG Bad Homburg. Durch eine starke Leistung konnten sie den Favoriten mit der Schlusssirene besiegen. Und die WU12 zeigte im letzten Spiel ebenfalls eine starke Leistung und die Mädels zeigten, was sie in der Saison dazu gelernt hatten. Beim ungeschlagenen Tabellenfüherer in Weiterstadt feierten die Mädels einen Sieg…….

Herzschlag-Finale in Dreieichenhain – Kulessa sichert Sieg in letzter Sekunde

In einem dramatischen letzten Saisonspiel bezwingt der TSV Dreieichenhain den Favoriten der HTG Bad Homburg mit 57:55 und krönt damit eine ereignisreiche Saison.
Die Partie begann für die Gastgeberinnen aber eher etwas zäh. Man merkte ihnen die lange Saison deutlich an. Das erste Viertel startete schleppend; die gewohnte Energie in der Defensive fehlte zunächst. Zwar fand man offensiv gute Lösungen und kreierte Abschlüsse in Korbnähe, doch defensiv bekamen die „Haanerinnen“ keinen Zugriff. Folgerichtig ging das erste Viertel mit 19:24 an die Gäste aus dem Hochtaunuskreis. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Wende zunächst aus. Der TSV ließ sich auf das schnelle Run-and-Gun-Spiel der Bad Homburgerinnen ein, verlor dabei aber oft den Anschluss. Zur Halbzeit schien das Spiel beim Stand von 29:39 bereits in Richtung der Favoriten zu kippen.
Doch nach dem Seitenwechsel kehrte der TSVD wie verwandelt aus der Kabine. Mit einer deutlich gesteigerten Intensität in der Verteidigung gelang es, das Offensiv-Feuerwerk der HTG zu löschen. Punkt um Punkt kämpfte sich Dreieichenhain heran. Beim Stand von 41:46 vor dem Schlussviertel war der Glaube an den Sieg spürbar zurückgekehrt. Im letzten Viertel mobilisierten die Haanerinnen ihre letzten Kraftreserven. Die Halle bebte, als der Ausgleich erzwungen wurde. 10 Sekunden vor dem Ende, nach einer taktischen Auszeit, gehörte dem TSV der letzte Ballbesitz. Der Spielzug saß perfekt: Patricia Kulessa wurde unter dem Korb freigespielt und versenkte den Ball mit der Schlusssirene zum 57:55-Endstand.
Fazit: Mit diesem emotionalen Erfolg beendet der TSV Dreieichenhain eine Saison voller Höhen und Tiefen auf einem hervorragenden 5. Tabellenplatz. Ein versöhnlicher und verdienter Abschluss für eine Mannschaft, die bis zur letzten Sekunde Teamgeist bewiesen hat.
Es spielten: Michelle Neuber (8), Isabelle Knittel (12), Dana Gohlke (5), Isabelle Stephanblome (11), Larissa Ekert (6), Anna Storch (4), Laura Linne, Patricia Kulessa (10). Coach: Semion Odenweller

Klasse gehalten! Damen 2 retten sich mit Sieg gegen Weiterstadt

Es sind diese besonderen Spiele die diesen Sport ausmachen. Auch wenn ein Kampf um den Aufstieg irgendwie mehr Spaß macht, ein Showdown gegen den Abstieg ist zumindest nicht weniger aufregend. Und genau um diesen ging es im Nachholspiel der Landesliga in der Partie des TSV Dreieichenhain 2 gegen die SG Weiterstadt 2. Weiterstadt hatte die Klasse bereits sicher gehalten, der TSV benötigte jedoch unbedingt einen Sieg, da man andernfalls den bitteren Gang in die Bezirksliga gehen musste. Und da das alles schon aufregend genug war, blieb es in der Kabine zur Spielbesprechung ganz ruhig. „Den Fokus behalten!“, das war der wesentliche Punkt den Coach Werner Jörg seinen Mädels mit auf den Weg gab: „Der Zwischenstand im Spiel ist völlig egal. Ob wir mit 10 führen oder hinten liegen ist uninteressant. Die nächste Aktion ist die wichtigste, dieser gilt der ganze Fokus.“ Und so machte das Team sich auf den Weg, eine unter dem Strich ordentliche Saison am Ende nicht im Tal der Tränen enden zu lassen. Eine Entscheidung stand dabei schon fest, für Isabelle Knittel würde es das letzte Spiel in der Landesliga sein. Ab der kommenden Saison ist sie nur noch in der Regionalliga spielberechtigt. Und es war sofort spürbar, dass sie ihrem Team mit allem was möglich war helfen wollte den Abstieg zu verhindern. Aber auch alle anderen Spielerinnen wirkten von der ersten Sekunde an hellwach und zeigten den vom Trainer geforderten Fokus. Der Ball lief sehenswert durch die eigenen Reihen und bereits im ersten Viertel versuchte man den Weiterstädterinnen mit viel Power und Druck zu begegnen. Isabelle Knittel traf bereits im 1.Viertel 3 Dreier und sorgte insgesamt für 17 Punkte zum 22:9. Auch im 2.Viertel blieb der TSVD am Drücker, auch wenn die Gäste nun so langsam auch in ihr Spiel fanden. Während man in der Verteidigung nun manchmal etwas zu nachlässig agierte, lief die Offensive so gut wie selten in dieser Saison. Die super flinke Jola Qarri zeigte erneut eine ganz starke Leistung und machte das Spiel der Gastgeberinnen schnell. Judith Herbst sicherte ihrem Team erneut ganz wichtige Rebounds und belohnte sich zudem auch endlich mal wieder in der Offensive. Unter dem Strich ging es nach einem ausgeglichenen Viertel mit 40:29 in die Halbzeit. Und wieder stand das Wort des Tages im Mittelpunkt, den „Fokus“ behalten: „Es geht wieder bei 0:0 los!“ gab Werner Jörg seinen Mädels mit auf den Weg. Und Weiterstadt kämpfte mutig weiter, kam zu guten Korberfolgen aus der Distanz und verkürzte auf 42:34. Aber der TSVD hatte heute immer eine Antwort parat. Egal ob Judith Herbst von der Freiwurflinie, die unermüdlich kämpfende Tamara Schmidt aus der Mitteldistanz oder Alessia Benz mit dem Dreier zum 51:36 in der 25. Minute, man ließ den Gegner nicht herankommen. Bis zum Ende des Viertels war es dann insbesondere wieder Jola Qarri die nicht zu stoppen war und man ging mit 61:39 in den letzten Abschnitt. In den letzten 10 Minuten in der Landesliga drehte dann Isabelle Knittel erneut auf und führte ihr Team immer weiter in Richtung Klassenerhalt. Mit vollem Einsatz war auch Romy Eichhorn dabei und auch wenn es mit dem Dreier heute nicht geklappt hat, auch sie konnte stolz auf ihre Leistung sein. Die Uhr lief immer weiter herunter und irgendwann war dann allen klar, dieses Spiel hatte man „im Sack“. Erstmals in dieser Saison schaffte man es dabei über 60 Punkte zu erzielen, am Ende waren es dann mit 73:53 sogar über siebzig Punkte. Den Schlusspunkt setzte Tamara Schmidt und mit dem ertönen der Sirene war es vollbracht, mit dem letzten Spiel feierten die 2.Damen mit einem Sieg den Klassenerhalt und sorgten für ein Happy End. Trainer Werner Jörg: „Das Team hat eine ganz hervorragende Leistung abgeliefert. Die Einstellung hat in allen Bereichen gestimmt und der Wille zum Sieg war über 40 Minuten da. Auch mit einer Niederlage hätten wir eine gute Saison hinter uns gehabt, so ist es aber natürlich um ein Vielfaches schöner.“ Tränen gab es dennoch nach der Partie, allerdings eher vor Freude, aber auch ein paar Abschiedstränen. Neben Isabelle Knittel stehen auch bei Romy Eichhorn und Alessia Benz, sowie bei Hanna Jochum und Tamara Schmidt wegen Ausbildung und Studium die Zeichen auf Abschied. Teammanager Christoph Knittel: „In dieses Glücksgefühl des Klassenerhalts mischt sich gerade auch eine Menge Wehmut. Wir sind mit diesem Team Bezirksmeister in der Jugend geworden, haben uns Jahr für Jahr von der Jugend bis in den Seniorenbereich hochgearbeitet, haben dort den Aufstieg in die Landesliga geschafft und uns hier etabliert. Nun wird sich das Gesicht des Teams verändern und wir gehen ein Stück weit in eine neue Ära. Aber das ist ein ganz normaler Prozess und wir werden alles daran setzen auch in der kommenden Saison ein tolles Team zusammenzustellen. Und bei der einen oder anderen werde wir vielleicht doch noch eine Möglichkeit finden sie trotz Studium in Dreieichenhain zu behalten. Da uns die Mädels sehr am Herzen liegen, lassen wir da so schnell nicht locker.“
Es spielten: Hanna Hartmann (2 Punkte), Emilia Wiederwach, Isabelle Knittel (34 / 4 Dreier), Angelina Jörg (2), Tamara Schmidt (8), Jolanda Qarri (12), Alessia Benz (3 / 1), Selin Omay, Romy Eichhorn und Judith Herbst (12). Trainer: Werner Jörg / Teammanager: Christoph Knittel

WU12: Premiere am letzten Spieltag der Saison

Am Sonntag stand das letzte Spiel der Saison für die weibliche U12 des TSV Dreieichenhain an. Die Mannschaft trat auswärts in Weiterstadt beim ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga an. Erstmals in dieser Saison wurde auf herabgesenkte Körbe gespielt – etwas, das in dieser Liga zwar durchaus gewünscht ist, aber nur selten umgesetzt wird. Für die Mädels aus Dreieichenhain bedeutete das eine echte Premiere. Entsprechend wichtig war es, die Aufwärmzeit optimal zu nutzen, um sich auf die ungewohnte Korbhöhe einzustellen.
Nachdem das Hinspiel bereits sehr gut gestaltet, am Ende aber dennoch verloren ging, hatten die Dreieichenhainerinnen noch eine Rechnung offen. Sie starteten konzentriert in die Partie gegen die lediglich zu acht spielenden Weiterstädterinnen. Im Angriff wurde der Ball schön bewegt und in der Verteidigung ließ man den Gegnerinnen nur selten gute Abschlussmöglichkeiten. Einzig die Chancenverwertung konnte in dieser Phase bemängelt werden. Auch wenn sich Weiterstadt zwischenzeitlich auf bis zu 13 Punkte absetzen konnte, gaben die Mädels nie auf und kämpften sich bis zur Halbzeit auf zwei Punkte heran.
In der Halbzeitpause wurde deutlich gemacht, dass man nicht einen Moment nachlassen dürfe, wenn man dieses Spiel gewinnen wollte. In der zweiten Hälfte zeigten die Dreieichenhainerinnen dann ihre bislang beste Saisonleistung. Sie verteidigten engagiert, halfen sich gegenseitig, feuerten sich an, spielten weiterhin gut zusammen und suchten konsequent den Weg zum Korb. Genau diese Entschlossenheit brachte die Weiterstädterinnen zunehmend in Foulprobleme – ein Umstand, den Dreieichenhain für sich zu nutzen wusste. Punkt für Punkt konnten sich die Mädels weiter absetzen und am Ende als verdiente und stolze Siegerinnen vom Feld gehen. Nach der Premiere auf die niedrigeren Körbe, zeigte auch die Anzeigetafel eine Premiere: die erste Niederlage für Weiterstadt und ein verdienter Sieg für Dreieichenhain. Endstand: 66:83.
Damit beendet die weibliche U12 des TSV Dreieichenhain die Saison auf einem sehr guten dritten Tabellenplatz. Ein großer Dank geht an alle Spielerinnen, Eltern und Freunde für die Unterstützung bei den Diensten, den Autofahrten, dem Fotografieren sowie dem Anfeuern bei den Spielen.
Es spielten: Josephin Bungert, Luise Elling, Kira Eysenbach, Elena Klinger, Luisa Kuntz, Matilda Luschtinetz, Marina Mema, Paula Reichwein, Hannah Tittel und Clara Wöhrle. Trainerinnen: Anna Yoon und Dina Mahourvand

 

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