Damen 1

Mit gemischten Gefühlen endete die Saison 2015/2016 in der Regionalliga für die Damen des SV Art of Design Dreieichenhains. Auf der einen Seite hatte man mit dem 8.Tabellenplatz das Minimalziel erreicht. Auf der anderen Seite war man doch ein ganzes Stück weiter von den Teams der oberen Tabellenhälfte entfernt als in der Saison davor. So startete man mit zwei Niederlagen gegen den TSV Grünberg und den TV Hofheim in die Saison, ehe man in der nächsten Partie den ersten Sieg gegen den BBC Horchheim einfahren konnte. Einer knappen Heimniederlage gegen Trier folgten wiederum Siege in Saarlouis und gegen Nieder-Olm. Anders als in der vorherigen Saison gelangen gegen die Top 5 Teams keine Überraschungen. Ärgerlich verlief zudem das letzte Saisonspiel. Obwohl nur zu sechst angetreten, kämpfte das Team beim BBC Linz bis zur letzten Sekunde und musste sich doch mit nur einem Punkt Unterschied geschlagen geben.

Personell musste Trainer Werner Jörg in seiner vierten Saison von Woche zu Woche planen. Mit Miri Eufinger und Anna Yoon kamen zwar zwei erfahrene Spielerinnen ins Team zurück, jedoch mussten sich diese erst einmal wieder heranarbeiten. Eine unerwartet schwere Fußverletzung sorgte für eine weitere dunkle Wolke, Miri Eufinger fiel für den Rest der Saison aus und muss nun ganz mit dem Basketball aufhören. Dazu Teammanager Christoph Knittel: „Miris Ausfall trifft uns extrem hart. Sie zählte zu den Eckpfeilern des Teams, sowohl auf als auch neben dem Feld. Diese Lücke werden wir von heute auf morgen nicht schließen können.“ Dani Eck stand wegen einer Babypause die gesamte Saison nicht zu Verfügung. Dafür gelang es, Nachwuchsspielerinnen in das Team zu integrieren. Anna Lechte absolvierte ihre zweite Saison für den SVD und Maja Maaß sowie Sandra Wurtinger waren nun erstmals in der Regionalliga und auch Landesliga aktiv.

Eine besondere Saison sollte es für Anja Knittel werden, die ankündigte, nach dieser Spielzeit ihre Basketballschuhe an den Nagel zu hängen. Mit ihr verliert die Mannschaft ihre Topscorerin und Spielmacherin. Diese zu ersetzen wird eins zu eins nicht möglich sein. Dazu Werner Jörg: „Jeder weiß, was Anja für unser Spiel für eine Bedeutung hatte. Nun gilt es diese Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir die eine oder andere Spielerin im Kader haben, die perspektivisch einen wichtigen Teil dieser Rolle übernehmen kann.“ So bleibt die Aussicht auf die anstehende Saison „Heiter bis wolkig“.

In der Saison 2016/2017 wird sich das Team um Werner Jörg auf die genannten Veränderungen einstellen müssen, fast ein Neuanfang. Einerseits muss man die Verluste kompensieren. Auf der anderen Seite steht dem ein eingespieltes und harmonisches Team gegenüber, das bereits in der Vergangenheit bewiesen hat, auch schwierige Phasen meistern zu können. Zudem stehen talentierte Jugendspielerinnen in den Startlöchern, die nun die Chance haben, sich zu beweisen. Werner Jörg: „Die neue Saison wird ein hartes Stück Arbeit, das ist klar. Mit dem BC Wiesbaden und dem 1.FC Kaiserslautern kommen zwei alte Bekannte zurück in die Liga und Punktelieferanten werden diese sicherlich nicht sein. Die unrühmliche Aktion des TV Saarlouis mit sieben Spielabsagen hoffen wir nicht nochmal erleben zu müssen. Zumindest kommt niemand aus der 2.Bundesliga hinzu, sodass es unser Ziel sein wird, mehr Siege einzufahren als letzte Saison. Für welchen Platz es reichen wird, werden wir sehen. Wichtiger ist mir, die jungen Spielerinnen heranzuführen und über den Trainingsbetrieb für die Regionalliga vorzubereiten.“

Hierfür wird in der kommenden Saison weiter an der Zusammenarbeit zwischen den beiden Damenteams in Regional- und Landesliga gearbeitet. Christoph Knittel: „Durch die Übernahme des Landesliga-Teams durch Georgina Jörg haben wir die Chance, das Zusammenspiel beider Mannschaften weiter zu intensivieren. Die Spielweise kann weiter synchronisiert werden und bietet uns somit mehr Optionen, um Spielerinnen aus der Jugend über die Damen 2 in den Damen 1-Kader zu bringen. Und einen kürzeren Kommunikationsweg der Trainer als am Abend auf dem Sofa kann es wohl kaum geben.“

Damen1

Das Team der Saison 2016/17 setzt sich zusammen aus:

Saskia Ekert, Sandra Wurtinger, Anna-Lena Dönitz, Dana Gohlke, Maja Maaß, Anna Yoon, Tara Korbach, Daniela Eck, Larissa Ekert, Anna Lechte, Melis Schäfer und Jessica Jörges.